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Stark aus Stein - Burgen und Festungen

Die Burg Gräfenstein

Die Burg Gräfenstein ist die Ruine einer Felsenburg etwa zwei Kilometer östlich des Dorfes Merzalben im rheinland-pfälzischen Landkreis Südwestpfalz. Die Burg liegt im Pfälzerwald und wird oft als Merzalber Schloss bezeichnet. Sie ist auf einem 12 Meter hohen Felsplateau errichtet und liegt auf einer Höhe von 447 Metern.

Erstmals erwähnt wurde Gräfenstein 1237 in einer Teilungsurkunde der Grafen von Leiningen. Die zentrale Anlage mit Bergfried und Palas stammt vermutlich aus dem 12. Jahrhundert und geht somit auf die Stauferzeit zurück.

Die erste Zerstörung erfolgte 1525 im Deutschen Bauernkrieg. Ab 1535 fand der Wiederaufbau statt und 1540 wurde die Burg vom damaligen Besitzer Pfalzgraf Johann von Simmern an den Pfalzgrafen Ruprecht von Pfalz-Veldenz verkauft.

1635, während des Dreißigjährigen Krieges, wurde die Burg durch einen Brand zur Ruine. Als einzige Burg in Deutschland hat Gräfenstein einen siebeneckigen Bergfried. Dieser kann auch heute noch über eine enge Wendeltreppe bestiegen werden.