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Stark aus Stein - Burgen und Festungen

Die Burg Beynac

Die Burg Beynac ist eine mittelalterliche Burg in der südfranzösischen Gemeinde Beynac-et-Cazenac in der Region Aquitanien. Sie zählt heute zu den besterhaltenen Burgen Frankreichs.

Im 12. Jahrhundert als bloßer Bergfried auf einem 150 Meter über der Dordogne erhabenen und schwer zugänglichen Kalksteinplateau errichtet, diente die Anlage als ein strategisch optimaler Beobachtungs- und Verteidigungsposten.

Nach ihrer Errichtung durch Maynard de Beynac bemächtigte sich 1194 Richard Löwenherz in seiner Eigenschaft als Herzog von Aquitanien kurzzeitig der Burg und vertraute sie dem königlichen Statthalter Mercadier an.

Im Albigenserkreuzzug wurde sie 1214 von Simon IV. de Montfort eingenommen und geschleift.

Mit der Besetzung des letzten englischen Festlandbesitzes 1337 und dem Beginn des Hundertjährigen Krieges wechselte die Festung Beynac abermals in französisches Lehen. In den nun folgenden Jahren war die Burg Beynac zusammen mit den umliegenden Burgen Marqueyssac, Fayrac und insbesondere Castelnaud Schauplatz permanenter Auseinandersetzungen als Ausdruck der französisch-englischen Rivalität im Périgord.